Der Softwarearbeiter

Glaubt man einer unter Software-Entwicklern populären Bewegung, dann ist Softwareentwicklung keine Ingenieursdisziplin, sondern ein Handwerk. Aber auch wenn ich der Meinung bin, dass jeder Programmierer sein Handwerk verstehen und mit seinem Werkzeug umgehen können muss, gehört die Software-Entwicklung meiner Meinung nach doch eher zu den Ingenieursdisziplinen. So ist der Titel dieses Blogs auch nur teilweise auf die Software-Craftsmanship-Bewegung zurückzuführen.

Seinen zweiten Ursprung hat der Blogtitel im Wort Wissensarbeiter. Denn Softwareentwickler sind Wissensarbeiter. Um effizient und effektiv Software entwickeln zu können sind wir auf Wissen angewiesen. Grundlagenwissen, aber auch das Wissen um die kleinen Dinge, Tipps und Tricks, die einem das Leben leichter machen. Dieser Blog soll eine Sammlung von solchen Tipps und Tricks, kleinen und großen Snippets und Tutorials sein, die dem Software-Entwickler das Leben leichter machen.

Über mich

MarkusIch arbeite als Senior Software Engineer bei der Zühlke Engineering GmbH in Hannover. Zu meinen Aufgaben dort gehören neben der Entwicklung von Rich-Client-Lösungen mit WPF und Rich-Internet-Applications mit Silverlight auch die Beratung unsere Kunden zu den Frameworks, Technologien und Entwicklungsumgebungen im Microsoft-Umfeld.

Die ersten Schritte als Programmierer habe ich Anfang der 1990er Jahre gemacht, als ich – gerade 11 Jahre alt – mit Basic2 unter MS-DOS bunte Kreise auf den Bildschirm gezeichnet habe. Die Faszination den Computer nach meiner Pfeife tanzen zu lassen hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Konsequenterweise (wenn auch nicht immer optimalerweise) ging es dann weiter über QBasic und VisualBasic bis hin zum damals ganz neuen .NET-Framework.

Zwischendurch führten und führen mich ein paar Abstecher zu Programmiersprachen wie PHP, Python, Java oder JavaScript. Schon während meinem Studium an der Hochschule Bremerhaven (die ich 2007 als Dipl.-Ing. (FH) der Medizintechnik verließ) arbeitete ich als Web-Entwickler für eine Bremerhavener Werbeagentur. Erste Berufliche Erfahrungen sammelte ich dann bei Siemens in Hamburg wo ich an der Entwicklung einer modularen, integrierten Leitstandsapplikation für den ÖPNV beteiligt war.

Wenn ich nicht gerade vor dem Computer sitze beschäftige ich mich mit meinen beiden Kindern, spiele Klavier oder bastle an meiner Gartenbahn – manchmal auch gerne mehrere dieser Aktivitäten gleichzeitig.